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Unsere Teamtage an der BSBK

Der Start an einer neuen Schule ist aufregend: Neue Lehrkräfte, neue Mitschülerinnen und Mitschüler sowie viele unbekannte Eindrücke. Umso wichtiger ist es, von Anfang an als Klasse zusammenzuwachsen. Genau dafür wurden die Teamtage an den beruflichen Gymnasien ins Leben gerufen. Auch wir, die Klasse SGS11 , durften zwei abwechslungsreiche Tage erleben.

Zu Beginn setzten wir uns mithilfe von Bildern mit unseren Gefühlen und Erwartungen an die neue Schulzeit auseinander. Dabei erkannten wir, dass viele von uns ähnliche Hoffnungen, aber auch Unsicherheiten hatten. Anschließend sorgten unsere Schulsozialarbeiter mit einem unterhaltsamen Quiz für viel Spaß. Dabei mussten wir als Team zusammenarbeiten und unsere Klassengemeinschaft stärken.

Zur Mittagszeit gingen wir gemeinsam Pizza essen. Danach stellten wir als besonderes Highlight Eis mit flüssigem Stickstoff her. Das war nicht nur lecker, sondern auch ein spannendes wissenschaftliches Erlebnis. Dafür bedanken wir uns herzlich bei der Firma InProTech GmbH Heitersheim, die uns den flüssigen Stickstoff zur Verfügung gestellt und diesen besonderen Programmpunkt ermöglicht hat.

Am zweiten Tag stellten wir uns mithilfe von Steckbriefen gegenseitig vor und erfuhren viele interessante Dinge über uns. Bei einem abwechslungsreichen Quiz, bei dem wir in Grüppchen eingeteilt wurden, waren verschiedene Fähigkeiten gefragt, sodass wir uns als Klasse noch näherkamen und unsere Zusammenarbeit stärken konnten.

Zum Abschluss liefen wir gemeinsam in den Kurpark. Nach einem gemütlichen Picknick, zu dem jeder etwas mitgebracht hatte, wurde es beim Minigolf noch einmal sportlich. Bei schönem Wetter, leckerem Essen und vielen Gesprächen genossen wir die gemeinsame Zeit.

Insgesamt waren die Teamtage eine tolle Erfahrung und ein gelungener Start in unsere gemeinsame Schulzeit. Wir konnten neue Freundschaften schließen, viel voneinander erfahren und erleben, wie wichtig Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sind.

Auch in Zukunft werden die Teamtage dazu beitragen, neue Schülerinnen und Schüler an der Schule willkommen zu heißen, ihnen den Einstieg in das Schulleben zu erleichtern und sie von Anfang an in die Gemeinschaft einzubinden.

Autorin: Dilaila Volkmann

Unsere Studienfahrt nach Prag: SGG12

Am Montag machte sich die komplette Oberstufe, aufgeteilt auf zwei Busse, frühmorgens auf den Weg nach Prag. Nach einer entspannten und ziemlich fröhlichen Fahrt kamen wir gegen 16 Uhr am Hotel an. Bei der Zimmervergabe hatten sich irgendwie die Jungs die größten Zimmer gesichert, während bei einer Schülerin direkt das Bett zusammenbrach. Ansonsten war das Hotel aber sauber, gemütlich, mit gutem Frühstück und für die nächsten Tage völlig in Ordnung.

Für die SGG ging es am ersten Abend erstmal gemeinsam zum Essen. Danach konnte jeder machen, worauf er Lust hatte. Die kleinen Prager Supermärkte wurden direkt nach neuen Snacks und Getränken durchforstet. Aber auch die Hotelbar kam gut an und bei dem einen oder anderen ganz besonders der Barkeeper. Man musste das Hotel also nicht unbedingt verlassen, um einen guten Abend zu haben.

Am Dienstag starteten wir mit einer Stadtführung. Unsere Tourguide war super witzig und sorgte für gute Stimmung. Da sie allerdings nicht ganz so flott unterwegs war, ging es eher im Schneckentempo durch Prag. Am Nachmittag wurde es bunter. In einem kleinen Pop-up-Museum wurde das Bällebad gestürmt, mit Blumentöpfen auf dem Kopf posiert und in Licht- und Spiegelräumen jede Menge Fotos gemacht.

Abends ging es in einen Indoor Park mit verschiedenen Räumen und Aufgaben. Hier waren teilweise echte akrobatische Höchstleistungen gefragt: klettern, springen, balancieren und irgendwie gemeinsam versuchen, die Aufgaben zu lösen.

Am Mittwoch wurde es ernster. Mit dem Besuch der Gedenkstätte Theresienstadt stand ein eindrücklicher Programmpunkt an. Abends ging es noch auf die Prager Burg und ins Goldene Gässchen. Natürlich durfte auch ein Gruppenfoto nicht fehlen. Eine ältere Dame mit Rollator lief allerdings genau im richtigen Moment durchs Bild und wurde so kurzerhand Teil unserer Prag-Erinnerungen. Danach war der Abend wieder zur freien Verfügung. Viele trafen sich später im „Epic“ und tatsächlich schaffte es auch die eine oder andere Lehrkraft am Türsteher vorbei und in den Club.

Am Donnerstag konnten wir uns bei einem Graffiti-Workshop kreativ austoben. Ein Motiv hatte eine besondere Bedeutung: Unser Busfahrer Roland wurde kurzerhand überdimensional an einer Wand verewigt. Abends ging es dann noch in eine Karaokebar, wo einige echte Banger rausgehauen wurden. Ob dabei jeder Ton saß, war eigentlich Nebensache, die Stimmung hat auf jeden Fall gepasst.

Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Heimfahrt. Die ersten Stunden im Bus waren verdächtig ruhig. Irgendwann kam die Energie zurück und es wurde wieder geredet und gesungen. Durch jede Menge Stau zog sich die Rückfahrt allerdings auf rund elf Stunden. Spätestens gegen Ende waren die letzten Reserven aufgebraucht und eigentlich wollten alle nur noch eins: endlich nach Hause. Dort kamen wir schließlich auch an. Ziemlich müde, mit vielen neuen Erinnerungen und definitiv mit weniger Schlaf, als für eine normale Schulwoche zu empfehlen wäre.

 

Autorin: Leafee Schulz

 

Herzlich willkommen zum neuen Schuljahr!

Die Ferien sind vorbei und an der Beruflichen Schule Bad Krozingen beginnt ein neues Schuljahr!

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen wunderbaren Start, viel Erfolg, Freude und viele spannende Begegnungen.

Ganz besonders begrüßen wir unsere neuen Schülerinnen und Schüler: Schön, dass ihr da seid! Wir hoffen, dass ihr euch schnell bei uns einlebt, neue Freundschaften schließt und euch an unserer Schule wohlfühlt.

Auf ein tolles, erfolgreiches und abwechslungsreiches Schuljahr!
Wir freuen uns auf euch!

Gemeinsamer Schuljahresabschluss beim Schulsportfest voller Bewegung, Teamgeist und Spaß

Bei strahlendem Wetter fand am vorletzten Schultag vor den Sommerferien an unserer Schule ein abwechslungsreiches und fröhliches Schulsportfest statt, bei dem Bewegung, Teamgeist und vor allem der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt standen. Ein besonderer Dank gilt dabei unserem Bildungspartner, der Volksbank Breisgau-Markgräflerland, die unseren Sponsorenlauf finanziell unterstützte und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leistete.

Neben dem sportlichen Einsatz beim Sponsorenlauf wartete auf die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Highlight: Jede Klasse hatte einen eigenen Stand vorbereitet und sich dafür eine kreative Challenge überlegt. So entstand ein buntes und abwechslungsreiches Angebot, bei dem Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Wissen und vor allem jede Menge Spaß gefragt waren.

An einem Stand galt es beispielsweise, zuvor aufgenommene Lehrerstimmen zu erkennen – allerdings nicht beim normalen Sprechen, sondern beim Singen eines Liedes. Dabei zeigte sich, dass sich unter unseren Lehrkräften so manches überraschende Gesangstalent verbirgt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Freude daran, die Stimmen ihrer Lehrerinnen und Lehrer zu erraten und dabei das eine oder andere ungeahnte Talent zu entdecken.

An einem anderen Stand mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen anspruchsvollen Parcours absolvieren. Hier waren Geschicklichkeit, Koordination und Schnelligkeit gefragt. Wer den Parcours möglichst erfolgreich bewältigen wollte, musste sich ordentlich ins Zeug legen.

Für besonders viel Rätselspaß sorgte außerdem eine Challenge, bei der Personen erraten werden mussten, die zuvor mithilfe von Künstlicher Intelligenz miteinander vermischt worden waren. Die ungewöhnlichen Kombinationen sorgten für einige erstaunte Gesichter und so manches herzliche Lachen. Gar nicht so einfach, auf Anhieb zu erkennen, welche Personen hinter den verfremdeten Bildern steckten!

Durch die vielen unterschiedlichen Stationen war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Klassen hatten sich große Mühe gegeben, ihre Challenges kreativ und abwechslungsreich zu gestalten, und so wurde das Schulsportfest zu einem Tag, an dem nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch Gemeinschaft, Kreativität und gegenseitiges Anfeuern im Vordergrund standen.

Ein ganz großes Dankeschön gilt unserer SMV, die mit viel Engagement, Kreativität und Einsatzbereitschaft maßgeblich zum Gelingen des Schulsportfestes beigetragen hat. Allen voran möchten wir Frau Voss und Herrn Ortlieb für die hervorragende Organisation und die vielen Stunden der Vorbereitung danken. Von der Planung bis zur Durchführung haben sie dafür gesorgt, dass aus vielen einzelnen Ideen ein rundum gelungenes Fest werden konnte.

Unser Schulsportfest hat einmal mehr gezeigt, wie viel Freude gemeinsames Erleben und Bewegen machen kann. Ein herzlicher Dank geht deshalb an alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben – und ganz besonders an unseren Bildungspartner Volksbank Breisgau-Markgräflerland für die finanzielle Unterstützung des Sponsorenlaufs sowie an unsere engagierte SMV für die tolle Organisation.

So bleibt ein rundum gelungener Tag in Erinnerung, an dem nicht nur gelaufen, gerätselt und ausprobiert wurde, sondern vor allem eines im Mittelpunkt stand: Gemeinsam Spaß haben und als Schulgemeinschaft etwas erleben.

Die SGS 12 auf Studienfahrt in Prag

Nach einer langen Fahrt von neun Stunden kamen wir endlich in Prag an. Darauf folgte ein kurzer Weg zu Fuß zu unserem Hotel City Center, wo wir dann in unsere Zimmer ziehen konnten. Den restlichen Abend hatten wir (wie die darauf folgenden Abende auch) Freizeit, in der wir essen und Prag erkunden konnten.

Silhouette der Teyn-Kirche und des Altstädter Rathauses vor einem farbenfrohen Abendhimmel. Menschen gehen auf dem belebten Platz bei eingeschaltem Straßenlaternenlicht.
Nach einer – für manche mehr, für manche weniger – langen Nacht gingen wir dann ca. um 9.00 los zum Platz, an dem wir unsere Stadtführerin trafen, mit der wir dann die nächsten 3 Stunden des Vormittags verbrachten und Sehenswürdigkeiten wie die Karlsbrücke, den Pulverturm oder die berühmte Aposteluhr besichtigten. Daraufhin liefen wir, nachdem wir eine Pause gemacht hatten, alle zusammen zur Prager Burg, welche wir dann besichtigten. Die Burg faszinierte uns durch ihre Größe und Architektur.

Am Mittwoch stand der Besuch des Ghettos Theresienstadt auf unserem Plan. Mit dem Bus fuhren wir dann ungefähr eine Stunde zu dem ehemaligen KZ. Schon bei der Ankunft verbreitete sich ein bedrückendes Gefühl an dem Ort, an dem so viel Schreckliches geschehen war. Der Reiseleiter, den wir dort trafen, zeigte uns dann ein paar Gebäude und Plätze dieses Ortes. Darunter war ein langer Tunnel, der zum einen für die Waffenlagerung genutzt wurde und in dem zum anderen auch diese Waffen ausgetestet wurden, indem die Soldaten auf Gefangene, die auf den Platz vor dem Tunnel geführt wurden, schossen. An diesem Ort zu sein und zu wissen, dass die Geschichten, die der Leiter erzählte, dort auch wirklich passiert sind, hat Angst gemacht und gab ein unwohles und beklemmendes Gefühl. Dies bemerkten wir auch an dem Verhalten untereinander. Auch in dem Museum, welches wir im Anschluss besuchten, spiegelte sich dieses Verhalten und dieses damit verbundene, beklemmende Gefühl wieder. Den Rest des Tages konnten wir uns dann einteilen, wie wir wollten, weil wir Freizeit hatten.

Am nächsten Morgen ging es dann früh los zu einer Führung durch das jüdische Viertel. Dabei besichtigten wir nicht nur 4 Synagogen (darunter eine spanische Synagoge, ….), sondern auch einen jüdischen Friedhof, auf dem mehrere Steingräber waren. Was dabei total beeindruckend war, war die Menge, denn es waren wirklich sehr viele, aber auch die Struktur der Gräber beeindruckte. Sie alle standen so wie sie schon immer dort standen. Manche schräg, manche schon fast ganz in der Erde versunken und kaum noch sichtbar. Auch danach hatten wir wieder Freizeit, in der wir die Zeit gut nutzen konnten, bis wir uns dann schließlich abends wieder als Klasse trafen und uns absprachen. Nach viel Nachdenken und Abstimmen beschlossen wir dann als Klasse, in Gruppen essen zu gehen und uns im Anschluss daran in einem Biergarten zu treffen und den Abend ausklingen zu lassen. Der Abend war wirklich schön und ein perfekter Abschluss der Zeit mit Blick über die ganze Stadt. So konnten wir müde und glücklich am Freitag in den Bus steigen und uns auf die 11-stündige Fahrt zur Schule zurück machen.

Annika und Lilly (SGS 12)

Lions-Club Bad Krozingen-Staufen zu Gast an der Beruflichen Schule Bad Krozingen

Am 9. Juli war der Lions Club Bad Krozingen-Staufen zu Gast an der Beruflichen Schule Bad Krozingen. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Bildungswege und Zukunftsperspektiven, die berufliche Schulen jungen Menschen eröffnen.

Thomas Hecht, Abteilungspräsident der Abteilung Schule und Bildung am Regierungspräsidium Freiburg und seit Juli Präsident des Lions Clubs Bad Krozingen-Staufen, hatte im Rahmen seiner Präsidentschaft zu einem Themenabend „Berufliche Schulen“ eingeladen. Den Auftakt bildete ein Besuch an der Beruflichen Schule Bad Krozingen.

Der Schulleiter, Herr Nazar, stellte den Gästen das Bildungsangebot der Schule vor. Dieses reicht vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur und umfasst zudem die duale Ausbildung im Büromanagement. Im Berufskolleg I lernen die Schülerinnen und Schüler die Profile „Wirtschaft“ oder „Gesundheit und Pflege“ kennen und bereiten sich auf ihren weiteren beruflichen oder schulischen Weg vor.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf individueller Begleitung und Berufsorientierung. In AVdual (Ausbildungsvorbereitung) können Schülerinnen und Schüler mit intensiver Unterstützung den Hauptschulabschluss erwerben oder verbessern. AVdual-Begleiterinnen unterstützen sie bei Praktika und auf dem Weg in eine Ausbildung. Berufsorientierung spielt auch im Berufskolleg und im Beruflichen Gymnasium eine wichtige Rolle.

Die Gäste des Lions Clubs zeigten großes Interesse und nutzten die Gelegenheit für zahlreiche Fragen und einen lebendigen Austausch. Bei einem anschließenden Rundgang mit den Mitgliedern der erweiterten Schulleitung durch das Schulgebäude erhielten sie weitere Einblicke in die Schule.

Der zweite Teil des Abends fand im Kurhaus Bad Krozingen statt. Dort gab Abteilungsdirektor Martin Müller, Leiter des Referats 76 „Berufliche Schulen“ am Regierungspräsidium Freiburg, einen Überblick über die Vielfalt der beruflichen Bildungslandschaft und die zahlreichen Chancen beruflicher Schulen.

Die Berufliche Schule Bad Krozingen bedankt sich herzlich bei Lions-Präsident Thomas Hecht für die Initiative und die Gelegenheit, die Schule und ihre vielfältigen Bildungsangebote vorzustellen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Martin Müller, der unserem Förderverein eine Spende von 300 Euro zukommen ließ.

„Der Schlusspfiff ist der Anstoß“ – Abiturfeier 2026 im Zeichen von Bildung, Gemeinschaft und Zukunft

In seiner ersten Abiturrede als Schulleiter stellte Herr Nazar zwei Zitate
in den Mittelpunkt. Mit Nelson Mandelas Worten „Bildung ist die mächtigste
Waffe, mit der man die Welt verändern kann“ und einem Zitat der
Fußballlegende Pelé spannte er den Bogen zwischen Bildung, Gemeinschaft und
persönlicher Entwicklung.
Anknüpfend an die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft erinnerte er daran,
dass Erfolg selten allein entstehe. So wie im Fußball gute Einzelspieler nur
als Mannschaft erfolgreich seien, hätten auch die Absolventinnen und
Absolventen ihren Weg nicht allein zurückgelegt. Sein Dank galt deshalb
ausdrücklich den Familien, Freunden, Lehrkräften sowie allen, die die
Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben.
Mit Blick auf die Herausforderungen einer von Krisen, Digitalisierung und
raschem Wandel geprägten Welt betonte der Schulleiter, dass Schule heute
mehr leisten müsse als reine Wissensvermittlung. Neben modernen
Unterrichtsformen, individueller Förderung und Sprachbildung gehe es vor
allem darum, Persönlichkeit, Haltung und Gemeinschaft zu stärken. Den
Begriff der „Herzensbildung“ griff er dabei als treffende Beschreibung
dieses erweiterten Bildungsverständnisses auf.
Zum Abschluss ermutigte er die Absolventinnen und Absolventen, das an der
Schule erworbene Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Haltung zu nutzen, um
ihren eigenen Weg zu gehen und die Welt im Sinne Nelson Mandelas ein Stück
mitzugestalten. Der „Schlusspfiff“ des Abiturs sei dabei kein Ende, sondern
der Anstoß für einen neuen Lebensabschnitt.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Schulband und dem Schulchor der
Beruflichen Schule Bad Krozingen. Die feierliche Zeugnisübergabe sowie das
abwechslungsreiche Programm der Abschlussklassen sorgten für einen
stimmungsvollen Ausklang des Abends.
Auch Frau Krohn gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu
ihrem erfolgreichen Abschluss. In ihrem ersten Abiturjahrgang als
Abteilungsleiterin betonte sie, wie stolz sie auf alle Absolventinnen und
Absolventen sei. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte sie ihnen, weiterhin
offen und freundlich auf andere Menschen zuzugehen, neugierig zu bleiben und
die Welt zu erkunden.
Insgesamt 55 Schülerinnen und Schüler traten in diesem Jahr zur
Abiturprüfung an. 51 von ihnen erlangten erfolgreich die Allgemeine
Hochschulreife mit einem bemerkenswerten Gesamtdurchschnitt von 2,5. Vier
weitere schlossen ihre Schulzeit mit dem schulischen Teil der
Fachhochschulreife erfolgreich ab.
Im Rahmen der Abiturfeier wurden zahlreiche Absolventinnen und Absolventen
für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Den Schulpreis für die beste
Gesamtleistung erhielt Lara Finja Dreher, die ihr Abitur mit der
hervorragenden Note 1,3 abschloss.
Für herausragende Leistungen in den Profilfächern verlieh die
Heidehof-Stiftung Stuttgart ihre Preise an Sophie Gummenscheimer (Gesundheit
und Biologie) sowie Pauline Perschil (Pädagogik und Psychologie). Im Rahmen
der Bildungspartnerschaft zwischen der Beruflichen Schule Bad Krozingen und
der Volksbank Breisgau-Markgräflerland wurde Rustem Memetov für seine
hervorragenden Leistungen im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre
ausgezeichnet. Als Schulbeste erhielt Lara Finja Dreher zudem eine besondere
Auszeichnung der Volksbank.
Insgesamt wurden acht Absolventinnen und Absolventen für einen
Notendurchschnitt von besser als 1,9 mit einem Preis geehrt. Drei weitere
erhielten für einen Notendurchschnitt von 1,9 beziehungsweise 2,0 ein Lob.
Gewürdigt wurde außerdem das außerunterrichtliche Engagement vieler
Schülerinnen und Schüler, die sich während ihrer Schulzeit unter anderem im
Chor, in der Schulband, im Schulsanitätsdienst oder in der SMV eingebracht
und damit das Schulleben bereichert haben.

Schülerinnen unserer Oberstufe nehmen an Sitzung im Landratsamt teil

Bei einer Sitzung im Landratsamt Freiburg durften Herr Nazar, Frau Voss sowie die Schülerinnen Melissa (WG11/1), Lara (SGS11) und Sena (SGS11) teilnehmen. Thema der Veranstaltung war das Gesamt-Investitionsprogramm Schulen (GIPS), bei dem über zusätzliche Gelder für die Schulen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald gesprochen wurde.

 

Anwesend waren unter anderem die Direktoren der beruflichen Schulen aus dem gesamten Kreis. Besonders spannend war es, eine solche Sitzung mitzuerleben, da diese nur etwa alle 7 bis 10 Jahre stattfindet. Dort wurde vorgestellt, wie die Gelder in den nächsten Jahren verteilt werden sollen, und die betroffenen Schulen konnten ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern.

 

Außerdem wurde deutlich, wie schwierig es für viele Schulen ist, genügend finanzielle Unterstützung zu bekommen. Dabei haben wir gemerkt, wie modern und gut ausgestattet unsere Schule, die BSBK Bad Krozingen, bereits ist. Andere Schulen sind deutlich älter und benötigen viel mehr Unterstützung. Deshalb schätzen wir unsere Schule jetzt noch mehr – und das solltet ihr auch.

 

Insgesamt war die Sitzung eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Es war spannend, einmal hinter die Entscheidungen zur Finanzierung von Schulen zu blicken und zu sehen, wie wichtig solche Investitionen für die Zukunft der Schulen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald sind.

Autorinnen: Melissa, Lara, Sena

BSBK y MWS van al Cine Latino!

Zum 33. Mal jährte sich im April 2026 das Filmfestival  für lateinamerikanische und spanische Filme Cine Latino in Freiburg.

Diese Gelegenheit haben Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse des Beruflichen Gymnasiums der BSBK sowie des Berufskollegs Fremdsprachen der Max Weber Schule in Freiburg genutzt:

Gemeinsam besuchten sie mit ihren Spanischlehrkräften eine Filmvorstellung im Kommunalen Kino in Freiburg.

Gezeigt wurde auf Spanisch der Film „La Hija Cóndor“ desRegisseurs Álvaro Olmos Torrico (Bolivien/ Peru/ Uruguay 2025).

Er zeigt auf eindrückliche Weise das Leben einer indigenen Dorfgemeinschaft in den bolivianischen Anden. Im Mittelpunkt des Film steht Clara, eine junge Frau, die ihrer Adoptivmutter hilft, die Babys der umliegenden Dörfer auf die Welt zu bringen. Doch Clara zieht es zunehmend in die weite Welt. Als ihre Mutter dafür kämpft, dass die Tochter bleibt und an den Traditionen der andinen Gemeinschaft festhält, gibt Clara dem Ruf der Großstadt nach und verlässt ihr Zuhause, um Karriere als Folk-Musik-Star in Cochabamba zu machen…

Vielen Dank an das Team des Kommunalen Kinos für die Organisation der Schulvorstellung und an die Max Weber Schule und Frau Moser für ihre Spontanität!

Eine schöne, schulübergreifende Gemeinschaftsaktion, die sich hoffentlich nächstes Jahr wiederholen lässt – ¡hasta la próxima!

Lena Brückner

Spannendes Fußballturnier in Lörrach – Starker zweiter Platz für unser Team

Eine Auswahl unserer Schüler, betreut von Herrn Gützkow und Herrn Ortlieb, hat am 18. März am Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ sehr erfolgreich teilgenommen und ein sensationelles Ergebnis erzielt. Die Mannschaft hat im Finale sehr knapp im Elfmeterschießen gegen Singen verloren. Das Bewerberfeld war sehr groß, es waren Schulmannschaften aus dem ganzen Regierungsbezirk vertreten. Das Ergebnis ist sehr beachtlich und macht uns alle sehr stolz. Solche Ereignisse prägen natürlich auch das Miteinander und beleben unser Schulleben. Wir gratulieren und danken dem Team und ihre Trainer für diese außergewöhnliche Leistung.

Autor: Schulleiter Herr Nessar Nazar

Unser Schüler und Teilnehmer des Turniers, Niklas Brandic, schildert den erlebten Tag wie folgt:

Am Mittwoch, den 18. März, nahm unsere Schulmannschaft am Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia in Lörrach teil. In einem stark besetzten Turnier zeigte unser Team großen Einsatz, Teamgeist, guten sportlichen Einsatz und wurde am Ende mit einem hervorragenden zweiten Platz belohnt.

Bereits in der Vorrunde warteten anspruchsvolle Gegner auf unser Team. Im ersten Spiel trennte sich unsere Mannschaft mit einem 0:0 von der Schule aus Tuttlingen. Dieses Spiel fiel unserer Mannschaft zunächst etwas schwer, da die Spieler in dieser Konstellation zum ersten Mal gemeinsam auf dem Platz standen und sich erst einspielen mussten. Es war einintensives, aber dennoch ausgeglichenes Spiel.

Im zweiten Spiel gelang dann eine echte Überraschung: Gegen die favorisierten Kaufmännischen Schulen aus Freiburg setzte sich unser Team souverän mit einem 2:0 durch und erbrachte damit eine starke Leistung.

Das dritte Vorrundenspiel gegen die Haselwander Schule aus Offenburg endete mit einem 1:1-Unentschieden. Damit war die Ausgangslage für unser Team zunächst unklar, doch durch ein günstiges Ergebnis einer anderen Gruppe, qualifizierte sich unsere Mannschaft schließlich als bester Zweitplatzierter für die Finalrunde.

Im Halbfinale traf das Team auf die Schule aus Emmendingen. Unsere Mannschaft war dabei über die gesamte reguläre Spielzeit hinweg die klar überlegene Mannschaft, konnte ihre Chancen jedoch nicht voll nutzen. So fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen, in dem sich unser Team mit einem 5:3 durchsetzen konnte.

Das Finale gegen die Schule aus Singen war an Spannung kaum zu überbieten. Unsere Mannschaft ging dabei sogar zweimal in Führung, musste jedoch jeweils einen Ausgleich hinnehmen. Schließlich kam es erneut zum Elfmeterschießen, in dem sich der Gegner knapp mit einem 5:4 durchsetzte.

Ein besonderer Dank gilt den betreuenden Lehrern Herrn Ortlieb und Herrn Gützkow sowie Kapitän David Wagener, der auch einen großen Teil zur Organisation beitrug.

Trotz der Finalniederlage kann unsere Mannschaft sehr stolz auf ihre Leistung sein. Der zweite Platz in einem so starken Teilnehmerfeld ist ein großer Erfolg und zeigt, was mit Teamgeist und Einsatz der einzelnen Spieler möglich ist.