Archiv für die Kategorie: Aktuelles

Die SGS 12 auf Studienfahrt in Prag

Nach einer langen Fahrt von neun Stunden kamen wir endlich in Prag an. Darauf folgte ein kurzer Weg zu Fuß zu unserem Hotel City Center, wo wir dann in unsere Zimmer ziehen konnten. Den restlichen Abend hatten wir (wie die darauf folgenden Abende auch) Freizeit, in der wir essen und Prag erkunden konnten.

Silhouette der Teyn-Kirche und des Altstädter Rathauses vor einem farbenfrohen Abendhimmel. Menschen gehen auf dem belebten Platz bei eingeschaltem Straßenlaternenlicht.
Nach einer – für manche mehr, für manche weniger – langen Nacht gingen wir dann ca. um 9.00 los zum Platz, an dem wir unsere Stadtführerin trafen, mit der wir dann die nächsten 3 Stunden des Vormittags verbrachten und Sehenswürdigkeiten wie die Karlsbrücke, den Pulverturm oder die berühmte Aposteluhr besichtigten. Daraufhin liefen wir, nachdem wir eine Pause gemacht hatten, alle zusammen zur Prager Burg, welche wir dann besichtigten. Die Burg faszinierte uns durch ihre Größe und Architektur.

Am Mittwoch stand der Besuch des Ghettos Theresienstadt auf unserem Plan. Mit dem Bus fuhren wir dann ungefähr eine Stunde zu dem ehemaligen KZ. Schon bei der Ankunft verbreitete sich ein bedrückendes Gefühl an dem Ort, an dem so viel Schreckliches geschehen war. Der Reiseleiter, den wir dort trafen, zeigte uns dann ein paar Gebäude und Plätze dieses Ortes. Darunter war ein langer Tunnel, der zum einen für die Waffenlagerung genutzt wurde und in dem zum anderen auch diese Waffen ausgetestet wurden, indem die Soldaten auf Gefangene, die auf den Platz vor dem Tunnel geführt wurden, schossen. An diesem Ort zu sein und zu wissen, dass die Geschichten, die der Leiter erzählte, dort auch wirklich passiert sind, hat Angst gemacht und gab ein unwohles und beklemmendes Gefühl. Dies bemerkten wir auch an dem Verhalten untereinander. Auch in dem Museum, welches wir im Anschluss besuchten, spiegelte sich dieses Verhalten und dieses damit verbundene, beklemmende Gefühl wieder. Den Rest des Tages konnten wir uns dann einteilen, wie wir wollten, weil wir Freizeit hatten.

Am nächsten Morgen ging es dann früh los zu einer Führung durch das jüdische Viertel. Dabei besichtigten wir nicht nur 4 Synagogen (darunter eine spanische Synagoge, ….), sondern auch einen jüdischen Friedhof, auf dem mehrere Steingräber waren. Was dabei total beeindruckend war, war die Menge, denn es waren wirklich sehr viele, aber auch die Struktur der Gräber beeindruckte. Sie alle standen so wie sie schon immer dort standen. Manche schräg, manche schon fast ganz in der Erde versunken und kaum noch sichtbar. Auch danach hatten wir wieder Freizeit, in der wir die Zeit gut nutzen konnten, bis wir uns dann schließlich abends wieder als Klasse trafen und uns absprachen. Nach viel Nachdenken und Abstimmen beschlossen wir dann als Klasse, in Gruppen essen zu gehen und uns im Anschluss daran in einem Biergarten zu treffen und den Abend ausklingen zu lassen. Der Abend war wirklich schön und ein perfekter Abschluss der Zeit mit Blick über die ganze Stadt. So konnten wir müde und glücklich am Freitag in den Bus steigen und uns auf die 11-stündige Fahrt zur Schule zurück machen.

Annika und Lilly (SGS 12)

Lions-Club Bad Krozingen-Staufen zu Gast an der Beruflichen Schule Bad Krozingen

Am 9. Juli war der Lions Club Bad Krozingen-Staufen zu Gast an der Beruflichen Schule Bad Krozingen. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Bildungswege und Zukunftsperspektiven, die berufliche Schulen jungen Menschen eröffnen.

Thomas Hecht, Abteilungspräsident der Abteilung Schule und Bildung am Regierungspräsidium Freiburg und seit Juli Präsident des Lions Clubs Bad Krozingen-Staufen, hatte im Rahmen seiner Präsidentschaft zu einem Themenabend „Berufliche Schulen“ eingeladen. Den Auftakt bildete ein Besuch an der Beruflichen Schule Bad Krozingen.

Der Schulleiter, Herr Nazar, stellte den Gästen das Bildungsangebot der Schule vor. Dieses reicht vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur und umfasst zudem die duale Ausbildung im Büromanagement. Im Berufskolleg I lernen die Schülerinnen und Schüler die Profile „Wirtschaft“ oder „Gesundheit und Pflege“ kennen und bereiten sich auf ihren weiteren beruflichen oder schulischen Weg vor.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf individueller Begleitung und Berufsorientierung. In AVdual (Ausbildungsvorbereitung) können Schülerinnen und Schüler mit intensiver Unterstützung den Hauptschulabschluss erwerben oder verbessern. AVdual-Begleiterinnen unterstützen sie bei Praktika und auf dem Weg in eine Ausbildung. Berufsorientierung spielt auch im Berufskolleg und im Beruflichen Gymnasium eine wichtige Rolle.

Die Gäste des Lions Clubs zeigten großes Interesse und nutzten die Gelegenheit für zahlreiche Fragen und einen lebendigen Austausch. Bei einem anschließenden Rundgang mit den Mitgliedern der erweiterten Schulleitung durch das Schulgebäude erhielten sie weitere Einblicke in die Schule.

Der zweite Teil des Abends fand im Kurhaus Bad Krozingen statt. Dort gab Abteilungsdirektor Martin Müller, Leiter des Referats 76 „Berufliche Schulen“ am Regierungspräsidium Freiburg, einen Überblick über die Vielfalt der beruflichen Bildungslandschaft und die zahlreichen Chancen beruflicher Schulen.

Die Berufliche Schule Bad Krozingen bedankt sich herzlich bei Lions-Präsident Thomas Hecht für die Initiative und die Gelegenheit, die Schule und ihre vielfältigen Bildungsangebote vorzustellen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Martin Müller, der unserem Förderverein eine Spende von 300 Euro zukommen ließ.

„Der Schlusspfiff ist der Anstoß“ – Abiturfeier 2026 im Zeichen von Bildung, Gemeinschaft und Zukunft

In seiner ersten Abiturrede als Schulleiter stellte Herr Nazar zwei Zitate
in den Mittelpunkt. Mit Nelson Mandelas Worten „Bildung ist die mächtigste
Waffe, mit der man die Welt verändern kann“ und einem Zitat der
Fußballlegende Pelé spannte er den Bogen zwischen Bildung, Gemeinschaft und
persönlicher Entwicklung.
Anknüpfend an die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft erinnerte er daran,
dass Erfolg selten allein entstehe. So wie im Fußball gute Einzelspieler nur
als Mannschaft erfolgreich seien, hätten auch die Absolventinnen und
Absolventen ihren Weg nicht allein zurückgelegt. Sein Dank galt deshalb
ausdrücklich den Familien, Freunden, Lehrkräften sowie allen, die die
Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben.
Mit Blick auf die Herausforderungen einer von Krisen, Digitalisierung und
raschem Wandel geprägten Welt betonte der Schulleiter, dass Schule heute
mehr leisten müsse als reine Wissensvermittlung. Neben modernen
Unterrichtsformen, individueller Förderung und Sprachbildung gehe es vor
allem darum, Persönlichkeit, Haltung und Gemeinschaft zu stärken. Den
Begriff der „Herzensbildung“ griff er dabei als treffende Beschreibung
dieses erweiterten Bildungsverständnisses auf.
Zum Abschluss ermutigte er die Absolventinnen und Absolventen, das an der
Schule erworbene Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Haltung zu nutzen, um
ihren eigenen Weg zu gehen und die Welt im Sinne Nelson Mandelas ein Stück
mitzugestalten. Der „Schlusspfiff“ des Abiturs sei dabei kein Ende, sondern
der Anstoß für einen neuen Lebensabschnitt.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Schulband und dem Schulchor der
Beruflichen Schule Bad Krozingen. Die feierliche Zeugnisübergabe sowie das
abwechslungsreiche Programm der Abschlussklassen sorgten für einen
stimmungsvollen Ausklang des Abends.
Auch Frau Krohn gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu
ihrem erfolgreichen Abschluss. In ihrem ersten Abiturjahrgang als
Abteilungsleiterin betonte sie, wie stolz sie auf alle Absolventinnen und
Absolventen sei. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte sie ihnen, weiterhin
offen und freundlich auf andere Menschen zuzugehen, neugierig zu bleiben und
die Welt zu erkunden.
Insgesamt 55 Schülerinnen und Schüler traten in diesem Jahr zur
Abiturprüfung an. 51 von ihnen erlangten erfolgreich die Allgemeine
Hochschulreife mit einem bemerkenswerten Gesamtdurchschnitt von 2,5. Vier
weitere schlossen ihre Schulzeit mit dem schulischen Teil der
Fachhochschulreife erfolgreich ab.
Im Rahmen der Abiturfeier wurden zahlreiche Absolventinnen und Absolventen
für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Den Schulpreis für die beste
Gesamtleistung erhielt Lara Finja Dreher, die ihr Abitur mit der
hervorragenden Note 1,3 abschloss.
Für herausragende Leistungen in den Profilfächern verlieh die
Heidehof-Stiftung Stuttgart ihre Preise an Sophie Gummenscheimer (Gesundheit
und Biologie) sowie Pauline Perschil (Pädagogik und Psychologie). Im Rahmen
der Bildungspartnerschaft zwischen der Beruflichen Schule Bad Krozingen und
der Volksbank Breisgau-Markgräflerland wurde Rustem Memetov für seine
hervorragenden Leistungen im Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre
ausgezeichnet. Als Schulbeste erhielt Lara Finja Dreher zudem eine besondere
Auszeichnung der Volksbank.
Insgesamt wurden acht Absolventinnen und Absolventen für einen
Notendurchschnitt von besser als 1,9 mit einem Preis geehrt. Drei weitere
erhielten für einen Notendurchschnitt von 1,9 beziehungsweise 2,0 ein Lob.
Gewürdigt wurde außerdem das außerunterrichtliche Engagement vieler
Schülerinnen und Schüler, die sich während ihrer Schulzeit unter anderem im
Chor, in der Schulband, im Schulsanitätsdienst oder in der SMV eingebracht
und damit das Schulleben bereichert haben.

Schülerinnen unserer Oberstufe nehmen an Sitzung im Landratsamt teil

Bei einer Sitzung im Landratsamt Freiburg durften Herr Nazar, Frau Voss sowie die Schülerinnen Melissa (WG11/1), Lara (SGS11) und Sena (SGS11) teilnehmen. Thema der Veranstaltung war das Gesamt-Investitionsprogramm Schulen (GIPS), bei dem über zusätzliche Gelder für die Schulen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald gesprochen wurde.

 

Anwesend waren unter anderem die Direktoren der beruflichen Schulen aus dem gesamten Kreis. Besonders spannend war es, eine solche Sitzung mitzuerleben, da diese nur etwa alle 7 bis 10 Jahre stattfindet. Dort wurde vorgestellt, wie die Gelder in den nächsten Jahren verteilt werden sollen, und die betroffenen Schulen konnten ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern.

 

Außerdem wurde deutlich, wie schwierig es für viele Schulen ist, genügend finanzielle Unterstützung zu bekommen. Dabei haben wir gemerkt, wie modern und gut ausgestattet unsere Schule, die BSBK Bad Krozingen, bereits ist. Andere Schulen sind deutlich älter und benötigen viel mehr Unterstützung. Deshalb schätzen wir unsere Schule jetzt noch mehr – und das solltet ihr auch.

 

Insgesamt war die Sitzung eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Es war spannend, einmal hinter die Entscheidungen zur Finanzierung von Schulen zu blicken und zu sehen, wie wichtig solche Investitionen für die Zukunft der Schulen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald sind.

Autorinnen: Melissa, Lara, Sena

BSBK y MWS van al Cine Latino!

Zum 33. Mal jährte sich im April 2026 das Filmfestival  für lateinamerikanische und spanische Filme Cine Latino in Freiburg.

Diese Gelegenheit haben Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse des Beruflichen Gymnasiums der BSBK sowie des Berufskollegs Fremdsprachen der Max Weber Schule in Freiburg genutzt:

Gemeinsam besuchten sie mit ihren Spanischlehrkräften eine Filmvorstellung im Kommunalen Kino in Freiburg.

Gezeigt wurde auf Spanisch der Film La Hija Cóndor desRegisseurs Álvaro Olmos Torrico (Bolivien/ Peru/ Uruguay 2025).

Er zeigt auf eindrückliche Weise das Leben einer indigenen Dorfgemeinschaft in den bolivianischen Anden. Im Mittelpunkt des Film steht Clara, eine junge Frau, die ihrer Adoptivmutter hilft, die Babys der umliegenden Dörfer auf die Welt zu bringen. Doch Clara zieht es zunehmend in die weite Welt. Als ihre Mutter dafür kämpft, dass die Tochter bleibt und an den Traditionen der andinen Gemeinschaft festhält, gibt Clara dem Ruf der Großstadt nach und verlässt ihr Zuhause, um Karriere als Folk-Musik-Star in Cochabamba zu machen

Vielen Dank an das Team des Kommunalen Kinos für die Organisation der Schulvorstellung und an die Max Weber Schule und Frau Moser für ihre Spontanität!

Eine schöne, schulübergreifende Gemeinschaftsaktion, die sich hoffentlich nächstes Jahr wiederholen lässt – ¡hasta la próxima!

Lena Brückner

Spannendes Fußballturnier in Lörrach – Starker zweiter Platz für unser Team

Eine Auswahl unserer Schüler, betreut von Herrn Gützkow und Herrn Ortlieb, hat am 18. März am Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ sehr erfolgreich teilgenommen und ein sensationelles Ergebnis erzielt. Die Mannschaft hat im Finale sehr knapp im Elfmeterschießen gegen Singen verloren. Das Bewerberfeld war sehr groß, es waren Schulmannschaften aus dem ganzen Regierungsbezirk vertreten. Das Ergebnis ist sehr beachtlich und macht uns alle sehr stolz. Solche Ereignisse prägen natürlich auch das Miteinander und beleben unser Schulleben. Wir gratulieren und danken dem Team und ihre Trainer für diese außergewöhnliche Leistung.

Autor: Schulleiter Herr Nessar Nazar

Unser Schüler und Teilnehmer des Turniers, Niklas Brandic, schildert den erlebten Tag wie folgt:

Am Mittwoch, den 18. März, nahm unsere Schulmannschaft am Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia in Lörrach teil. In einem stark besetzten Turnier zeigte unser Team großen Einsatz, Teamgeist, guten sportlichen Einsatz und wurde am Ende mit einem hervorragenden zweiten Platz belohnt.

Bereits in der Vorrunde warteten anspruchsvolle Gegner auf unser Team. Im ersten Spiel trennte sich unsere Mannschaft mit einem 0:0 von der Schule aus Tuttlingen. Dieses Spiel fiel unserer Mannschaft zunächst etwas schwer, da die Spieler in dieser Konstellation zum ersten Mal gemeinsam auf dem Platz standen und sich erst einspielen mussten. Es war einintensives, aber dennoch ausgeglichenes Spiel.

Im zweiten Spiel gelang dann eine echte Überraschung: Gegen die favorisierten Kaufmännischen Schulen aus Freiburg setzte sich unser Team souverän mit einem 2:0 durch und erbrachte damit eine starke Leistung.

Das dritte Vorrundenspiel gegen die Haselwander Schule aus Offenburg endete mit einem 1:1-Unentschieden. Damit war die Ausgangslage für unser Team zunächst unklar, doch durch ein günstiges Ergebnis einer anderen Gruppe, qualifizierte sich unsere Mannschaft schließlich als bester Zweitplatzierter für die Finalrunde.

Im Halbfinale traf das Team auf die Schule aus Emmendingen. Unsere Mannschaft war dabei über die gesamte reguläre Spielzeit hinweg die klar überlegene Mannschaft, konnte ihre Chancen jedoch nicht voll nutzen. So fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen, in dem sich unser Team mit einem 5:3 durchsetzen konnte.

Das Finale gegen die Schule aus Singen war an Spannung kaum zu überbieten. Unsere Mannschaft ging dabei sogar zweimal in Führung, musste jedoch jeweils einen Ausgleich hinnehmen. Schließlich kam es erneut zum Elfmeterschießen, in dem sich der Gegner knapp mit einem 5:4 durchsetzte.

Ein besonderer Dank gilt den betreuenden Lehrern Herrn Ortlieb und Herrn Gützkow sowie Kapitän David Wagener, der auch einen großen Teil zur Organisation beitrug.

Trotz der Finalniederlage kann unsere Mannschaft sehr stolz auf ihre Leistung sein. Der zweite Platz in einem so starken Teilnehmerfeld ist ein großer Erfolg und zeigt, was mit Teamgeist und Einsatz der einzelnen Spieler möglich ist.

Seminarkurs auf Studienfahrt in Weimar

Der Seminarkurs der Jahrgangsstufe 1 unternahm vom 13. bis 16. April gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Fischer und Frau Voss eine Studienfahrt nach Weimar, um sich intensiver mit der Leitfrage des Kurses „Wie wollen wir leben?“ auseinanderzusetzen.

Um die Auseinandersetzung mit dieser Frage besonders anschaulich und interaktiv zu gestalten, wurden wir in Gruppen eingeteilt und bereiteten eigenständig zu verschiedenen Themen Stadtführungen vor. Dabei beschäftigten sich einige Beiträge mit Goethe und der literarischen Bedeutung Weimars, während andere den Schwerpunkt auf die Zeit des Nationalsozialismus legten und veranschaulichten, wie diese das Stadtbild und die Denkweise der Stadt bis heute prägt.

Da die Führungen von unseren Mitschülerinnen und Mitschülern selbst gestaltet wurden, entstand eine ganz besondere Form des Lernens. Statt einer reinen Museumsbesichtigung konnten wir Geschichte und Kultur auf eine deutlich persönlichere Weise erleben. Interaktive Übungen und emotionale Momente sorgten dafür, dass Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch nachhaltig gefestigt wurde.

Neben den inhaltlichen Programmpunkten nutzten wir unsere freie Zeit, um gemeinsam durch die Stadt zu bummeln, Cafés zu besuchen oder den Tag in den Hotelzimmern ausklingen zu lassen.

Auch diese gemeinsamen Momente stärkten das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Kurses. Insgesamt hat uns die Reise nicht nur wertvolle historische Einblicke vermittelt, sondern auch gezeigt, wie wichtig gemeinsames Erinnern, Gedenken und Lernen für unser heutiges Zusammenleben sind.

Die Studienfahrt nach Weimar war für uns alle eine bereichernde Erfahrung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Autorin: Anna Mintz

Ein vielfältiger Kulturtag an unserer Schule

 

Im Rahmen unseres Kulturtages wurden insgesamt 16 abwechslungsreiche Stationen von internen Gruppen sowie externen Gästen gestaltet. Die Angebote reichten von kreativen und interaktiven Mitmachaktionen bis hin zu informativen Beiträgen und ermöglichten den Schülerinnen und Schülern, neue Erfahrungen zu sammeln und unterschiedliche Themen kennenzulernen.

Den musikalischen Rahmen bildeten unsere Schulband und der Chor, die das Programm zu Beginn und am Ende stimmungsvoll begleiteten.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Sowohl im Sprachencafé mit internationalen Köstlichkeiten als auch in der Küche mit einem multikulturellen, abwechslungsreichen Buffet mit Häppchen aus verschiedenen Teilen der Welt wurde fleißig gebacken und gekocht – im gesamten Schulhaus lag ein vielfältiger, appetitlicher Duft in der Luft.

Von gesellschaftlichem Engagement über europäische Geschichte bis hin zu praktischen Workshops war für alle etwas geboten. Die Vielfalt der Stationen spiegelte das große Engagement aller Beteiligten wider und machte den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

Unser erster Kulttag stand dabei unter dem Thema „Demokratie und Vielfalt“. Dieses Leitmotiv zog sich durch zahlreiche Angebote und Gespräche und bildete einen wichtigen inhaltlichen Schwerpunkt des Tages.

Sowohl die SMV als auch die Schulsozialarbeit waren mit tollen Angeboten vertreten und begeisterten die Teilnehmenden mit mehreren kreativen Challenges die für Abwechslung, Spaß und aktive Beteiligung sorgten.

 

Im Folgenden erhalten Sie Einblicke in ausgewählte Stationen unseres Kulturtages.

 

LGBTQ+-Station – Fluss e.V. Freiburg

Der Verein Fluss e.V. bereicherte den Kulturtag mit einer offenen und informativen Station zum Thema LGBTQ+. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in verschiedene Lebensrealitäten sowie zentrale Begriffe rund um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.

In Gesprächen und mithilfe anschaulicher Materialien entstand Raum für Fragen und Austausch. Die Station trug dazu bei, Verständnis, Toleranz und Offenheit innerhalb der Schulgemeinschaft zu stärken.

„Omas gegen Rechts“ zu Gast

Die Initiative „Omas gegen Rechts“ aus Freiburg setzte sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern für Demokratie, Toleranz und ein respektvolles Miteinander ein.

Anhand persönlicher Erfahrungen, Gespräche und alltagsnaher Beispiele wurde eindrücklich vermittelt, wie wichtig es ist, sich aktiv gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu engagieren. Die Begegnung bot zahlreiche Denkanstöße und regte zu intensiven Gesprächen an.

Die Europäische Union – kreativ erklärt von der SGG-Klasse

Eine SGG-Klasse gestaltete eine kreative Station zur Geschichte und zum Aufbau der Europäischen Union. Mithilfe von Anatomiemodellen mit herausnehmbaren Teilen wurden die Organe der EU anschaulich dargestellt.

So konnten die Besucherinnen und Besucher spielerisch nachvollziehen, wie die EU aufgebaut ist und wie ihre Institutionen zusammenarbeiten. Zusätzlich übernahm die Klasse organisatorische Aufgaben, unter anderem die Durchführung der Tombola, und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Tages.

    

Seifenwerkstatt – kreativ und vielfältig

In der vielfältigen Seifenwerkstatt konnten die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ werden und eigene Seifen herstellen. Mit verschiedenen Farben, Düften und Formen entstanden individuelle und praktische Produkte.

Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Herstellung und Zusammensetzung von Seife und konnten den gesamten Prozess eigenständig ausprobieren. Mit viel Freude und Experimentierlust entstanden zahlreiche einzigartige Ergebnisse.

          

Sprachencafé – Austausch, Genuss und neue Perspektiven

Das Sprachencafé lud in entspannter Atmosphäre zum Austausch ein. Bei internationalen Köstlichkeiten konnten die Schülerinnen und Schüler ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen.

An verschiedenen Tischen wurden unterschiedliche Themen angeboten, sodass die Teilnehmenden ganz nebenbei Neues lernen konnten – etwa erste Grundlagen der Gebärdensprache. So verband die Station Kommunikation, Gemeinschaft und Lernen auf besondere Weise.

Laufsteg und roter Teppich – im Rampenlicht

Ein besonderes Highlight war der Laufsteg mit rotem Teppich. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, sich kreativ zu verkleiden und ihre Outfits selbstbewusst zu präsentieren.

Gemeinsam mit Freundinnen und Freunden wurden Erinnerungsfotos gemacht und besondere Momente festgehalten. Die Station sorgte für eine außergewöhnliche Atmosphäre und brachte einen Hauch von Glamour in den Schulalltag.

 

Gemeinsamer Ausklang beim Pokerturnier

Im Anschluss an den Kulturtag fand ein Pokerturnier statt, an dem Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie der Schulleiter teilnahmen. In lockerer und freundschaftlicher Atmosphäre konnten die Teilnehmenden ihr strategisches Geschick unter Beweis stellen.

Dabei standen nicht nur der Wettbewerb, sondern vor allem der Spaß, der Austausch und das Miteinander im Vordergrund. Herzlichen Glückwunsch an den Sieger David Riesterer aus der WG 12-2.

Das Turnier bildete einen gelungenen und unterhaltsamen Abschluss eines ereignisreichen Tages.

       

 

Unser Seminarkurs organisiert Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Am 11. Februar 2026 veranstaltete der Seminarkurs „Wie wollen wir leben?“ der Beruflichen Schule Bad Krozingen in Bad Krozingen eine politische Podiumsdiskussion. Ziel der Veranstaltung war es, Schülerinnen und Schüler vor der Landtagswahl in Baden‑Württemberg am 8. März 2026 über zentrale politische Positionen und Zukunftsfragen zu informieren.

Der Seminarkurs hatte knapp anderthalb Monate intensive Vorbereitung betrieben, um die Diskussion organisatorisch und inhaltlich vorzubereiten – einschließlich Planung, Einladungen, Ablaufstruktur und technischen Vorbereitungen, unterstützt durch die Stadt Bad Krozingen als Gastgeber.

Geladene Podiumsgäste waren die Kandidatinnen und Kandidaten der im Wahlkreis Breisgau vertretenen Parteien:
•   Eric Waibel (Die Linke),
•Anna Deparnay‑Grunenberg    (Bündnis 90/Die Grünen),
•   Philip Wolf (SPD),
•   Lothar Hanser (FDP),
•   Patrick Rapp (CDU) und
•   Martina Böswald (AfD).

Die Veranstaltung wurde von zwei Schülerinnen des Seminarkurses, Lilli Scubella und Sarah Grathwol, moderiert. Thematisch reichte die Diskussion von Klimapolitik und künstlicher Intelligenz über Zukunftssicherung und Rentenfragen bis zu Mindestlohn und Berufspolitik. Die unterschiedlichen politischen Positionen führten zu lebhaften Debatten und vielfältigen Perspektiven.

Rund 500 Zuschauer verfolgten die Diskussion und beteiligten sich aktiv an der abschließenden Fragerunde mit dem Publikum. Die Atmosphäre war engagiert und interessiert, und die Veranstaltung bot der Schülerschaft einen direkten Einblick in aktuelle politische Diskussionen vor der Landtagswahl. ‎

Pädagogischer Tag am Schmutzigen Donnerstag: Künstliche Intelligenz und Schule

Am Schmutzigen Donnerstag haben wir an unserer Schule einen pädagogischen Tag zum Thema „Künstliche Intelligenz und Schule“ durchgeführt und damit bewusst einen inhaltlichen Schwerpunkt gesetzt, der uns als Bildungseinrichtung in besonderer Weise betrifft. Künstliche Intelligenz ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Auch unsere Schülerinnen und Schüler nutzen KI-Anwendungen zunehmend selbstverständlich – sei es zur Recherche, zur Texterstellung oder zur individuellen Lernunterstützung. Diese Entwicklung stellt Schule vor neue Herausforderungen und eröffnet zugleich vielfältige Chancen.

Den inhaltlichen Auftakt bildete ein äußerst gelungener Impulsvortrag von Herrn Brenner, Leiter des Landesfachteam „KI“ am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, zum Thema „KI und Schule“. Anschaulich stellte er die derzeit prägenden Entwicklungen dar, erläuterte deren Auswirkungen auf den Unterricht und arbeitete zentrale pädagogische Fragestellungen heraus. Dabei wurde deutlich: KI ist weder ein reines Heilsversprechen noch eine bloße Bedrohung, sondern ein Werkzeug, das kompetent, reflektiert und verantwortungsvoll eingesetzt werden muss.
Im Anschluss arbeiteten die Lehrkräfte in praxisnahen, teils fachspezifischen Workshops an vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Unterricht. Dabei standen sowohl konkrete Anwendungen als auch didaktische Überlegungen im Mittelpunkt.

Der pädagogische Tag war nicht nur ausgesprochen gewinnbringend, sondern zugleich der Auftakt für eine langfristige und nachhaltige Auseinandersetzung mit diesem Thema im Rahmen unseres innolabBS-Projekts. Ziel ist es, ein schulinternes Konzept für einen reflektierten und verantwortungsvollen Einsatz von KI im Unterricht zu entwickeln.