Pädagogischer Tag am Schmutzigen Donnerstag: Künstliche Intelligenz und Schule
Am Schmutzigen Donnerstag haben wir an unserer Schule einen pädagogischen Tag zum Thema „Künstliche Intelligenz und Schule“ durchgeführt und damit bewusst einen inhaltlichen Schwerpunkt gesetzt, der uns als Bildungseinrichtung in besonderer Weise betrifft. Künstliche Intelligenz ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Auch unsere Schülerinnen und Schüler nutzen KI-Anwendungen zunehmend selbstverständlich – sei es zur Recherche, zur Texterstellung oder zur individuellen Lernunterstützung. Diese Entwicklung stellt Schule vor neue Herausforderungen und eröffnet zugleich vielfältige Chancen.
Den inhaltlichen Auftakt bildete ein äußerst gelungener Impulsvortrag von Herrn Brenner, Leiter des Landesfachteam „KI“ am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, zum Thema „KI und Schule“. Anschaulich stellte er die derzeit prägenden Entwicklungen dar, erläuterte deren Auswirkungen auf den Unterricht und arbeitete zentrale pädagogische Fragestellungen heraus. Dabei wurde deutlich: KI ist weder ein reines Heilsversprechen noch eine bloße Bedrohung, sondern ein Werkzeug, das kompetent, reflektiert und verantwortungsvoll eingesetzt werden muss.
Im Anschluss arbeiteten die Lehrkräfte in praxisnahen, teils fachspezifischen Workshops an vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Unterricht. Dabei standen sowohl konkrete Anwendungen als auch didaktische Überlegungen im Mittelpunkt.
Der pädagogische Tag war nicht nur ausgesprochen gewinnbringend, sondern zugleich der Auftakt für eine langfristige und nachhaltige Auseinandersetzung mit diesem Thema im Rahmen unseres innolabBS-Projekts. Ziel ist es, ein schulinternes Konzept für einen reflektierten und verantwortungsvollen Einsatz von KI im Unterricht zu entwickeln.






